Netzwerk Ausdrucksmalen e.V.

Über Laurence Fotheringham

Geboren 1936 in Schottland,
lebt seit 1967 in der Schweiz  

 

Wichtige Stationen auf seinem Weg:
C.G. Jung-Institut Zürich
Sandspiel-Seminare, Dora Kalff, Zollikon
Kreativerziehung, Bettina Egger, Zürich
Integrative Maltherapie, IAC, Zürich
Gestalt Institute, Chicago, USA
Guided Imagery in Music, USA

 

 

In den siebziger Jahren stellt eine Lebenskrise Laurence Fotheringham die Frage nach dem Sinn seines Lebens und fordert von ihm eine radikale Neuorientierung. Er gibt seine sichere berufliche Stellung in der Textilindustrie auf und macht sich auf die Suche.

 

Er besucht zunächst das C.G.Jung-Institut in Zürich. Besonders prägend werden für ihn jedoch die Begegnungen mit Dora Kalff und ihrer Sandspieltherapie und Bettina Egger mit ihrem damals entwickelten Ausdrucksmalen.

Nach der Ausbildung zum Malatelierleiter bei Bettina Egger und einigen Jahren der Zusammenarbeit übernimmt er Ende der siebziger Jahre ihr Malatelier in Zürich. Dort entwickelt er eine eigene Richtung des Ausdrucksmalens, in dem er besonders Elemente der Humanistischen Psychologie und Gestalttherapie in die Malbegleitung einfließen lässt.

 

1983 führt ihn eine zufällige Begegnung mit Fanita English und Mary Anne Kübel nach Deutschland und zum Odenwald-Institut, einer Bildungseinrichtung der Karl-Kübel-Stiftung. Zwei Jahre darauf bietet er dort sein eigenes Weiterbildungsprogramm, die Lehr-und Wanderjahre, an. Später wird diese Weiterbildung mit ihm auch im Osterberg-Institut in Norddeutschland angeboten.

 

Seit nunmehr weit über dreißig Jahren haben unzählige Teilnehmer_innen seine Seminare in der Schweiz und in Deutschland besucht. Viele davon vertieften die Erfahrungen in der Weiterbildung Lehr- und Wanderjahre, um das Ausdrucksmalen nach Laurence Fotheringham in ihre Arbeit zu integrieren oder in eigenen Malateliers Malende zu begleiten.

Nach 35-jähriger Tätigkeit als Maltherapeut und Ausbilder hat er das Alter erreicht, in dem er langsam in den Ruhestand eintreten möchte. Wichtig für ihn ist, dass Ausdrucksmalen und das Weiterbildungsprogramm, die Lehr-und Wanderjahre, von seinen Schüler_innen weitergetragen werden.          

 

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